Emily und Toby aus Shanghai

  

 

Emily und Toby bestaunen die fremde Besucherin

Emily und Toby bestaunen die fremde Besucherin

Unsere deutschen Medien berichten regelmäßig über schlimmste Fälle von Tierquälerei in China und erwecken damit den Eindruck, die Chinesen wären – im Vergleich zu uns vorbildlichen Deutschen – ein Volk von Tierschändern. Merkwürdig aber, dass sich unter den Chinesen in meiner Umgebung eigentlich nur Tierfreunde befinden und dass manche von ihnen aus Achtung vor den Tieren Vegetarier sind. Ob im Norden, Westen oder Osten, überall habe ich Verwandte, Freunde und Nachbarn, die Hunde, Katzen oder Vögel als Haustiere halten. Es werden immer mehr. Da ist zum Beispiel meine Freundin H., die in Shanghai gleich im Haus gegenüber wohnt. Kürzlich stellte sie mir ihre beiden neuen Mitbewohner vor: Emily und Toby. Ihre Katze hatte Zuwachs bekommen.

Wie ich mich überzeugen konnte sind Mutter und Kinder wohlauf und entwickeln sich prächtig.